Archiv für die Kategorie „Blog für Tierfreunde“
Tipps gegen Giftköder: Was Hundehalter tun können
Leider gibt es auf der Welt immer noch Hundehasser, welche die krankhaftesten Dinge unternehmen, um den Tieren zu schaden oder diese gar zu töten. Unter anderem das Verteilen von Giftködern ist dabei weit verbreitet und selbst in Deutschland ein Problem, vor dem sich Hundehalter nicht verschließen dürfen. Es gibt jedoch keinen Grund, sich von solch krankhaften Menschen die Freude am Gassigehen verderben zu lassen und aus diesem Grund haben wir für Sie einige Ratschläge zusammengetragen.
Welpen präventiv erziehen
Eine präventive Erziehung von Welpen kann dazu beitragen, das Risiko von Giftködern zu reduzieren. Bringen Sie Ihrem Hund also bereits im Welpenalter bei, nichts zu fressen, was sich auf dem Boden befindet. Dazu gehört auch, dass Sie das Tier nur mit einem Napf füttern. Leckerlis bilden hier eine Ausnahme, aber diese können Sie einfach mit der Hand verabreichen.
Immer aufmerksam sein
Aufmerksamkeit ist immer noch der beste Weg, um zu verhindern, dass Ihr Hund einen Giftköder frisst. Das Gassigehen gestaltet sich dadurch zwar etwas angespannter, aber schließlich geht es um das Wohlergehen Ihres Hundes. Seien Sie beim Gassigehen also immer zu 100% aufmerksam, da dies das Leben Ihres Vierbeiners retten kann. Zudem sollten Sie stets einen Blick auf unsere Giftwarnkarte werfen.
An eine Tierschutzorganisation spenden
Zugegebenermaßen sind Spenden nichts, womit Sie das Problem direkt angehen und doch macht es Sinn, Tierschutzorganisationen zu unterstützen. Schließlich setzen sich viele davon auch für das Beseitigen von Giftködern ein oder treffen andere Maßnahmen, um das Problem anzugehen. Spenden müssen Sie dabei übrigens keineswegs in Bargeld. Eine weitere Option wären Spenden in Form von Kryptowährungen wie Ripple. Hierfür müssen Sie einfach nur Ripple auf einer Plattform kaufen und den gewünschten Betrag an eine Wallet der Tierschutzorganisation senden. Tatsächlich ist es mittlerweile so, dass viele Organisationen Spenden in Form von Kryptowährungen akzeptieren und das Ganze hat durchaus Vorteile, da Sie beispielsweise hohe Transaktionsgebühren sparen können. Zumal ist davon auszugehen, dass der derzeitige Ripple Kurs in Zukunft ansteigen wird, womit Ihre Spende im besten Fall langfristig sogar noch höher ausfällt. Ripple ist diesbezüglich vor allem aus dem Grund interessant, da die Kryptowährung neben dem Bitcoin die wohl höchste Akzeptanz genießt.
Im Fall einer Vergiftung richtig reagieren
Manchmal reichen alle Vorsichtsmaßnahmen nicht aus und es kommt zu einer Vergiftung. Sollte dieser Fall eintreffen, müssen Sie richtig reagieren. Zum einen müssen Sie Erste-Hilfe-Maßnahmen für Vergiftungen treffen. Zum anderen ist es wichtig, dass Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Sollten Sie nicht wissen, wo sich in Ihrer näheren Umgebung ein Tierarzt befindet, nutzen Sie dieses Tierarzt-Onlineverzeichnis, um einen passenden Tierarzt in Ihrer Nähe zu finden.
Hund vor dem Gassigehen füttern
Wenn der Hund vor dem Gassigehen hungrig ist, wird er eher, ohne zu zögern etwas auf dem Boden essen. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihren Hund vor dem Gassigehen immer füttern und am besten noch ein Leckerli für unterwegs dabeihaben. Auf diese Weise ist es gerade mit der richtigen Erziehung weit unwahrscheinlicher, dass Ihr Liebling einem Giftköder zum Opfer fällt.
Foto: Tierarztblog-Hirczy
Gift in der Zahnbehandlung
Moderne Methoden in der Zahnbehandlung haben auch viele Nachteile beseitigt. Besonders die Auswirkungen von fehlerhaften Plomben bei Zahnbehandlungen konnten weitgehend durch schonende Materialien ersetzt werden, hier im Besonderen das vor Jahren meist durchgängig verwendete Amalgan sowie weitere Produkte mit Giftsubstanzen. In einem besonderen Umfang hat auch hier die Innovationstechnik ihre Züge hinterlassen und für moderne Zeiten gesorgt. Es gibt Zahnarztpraxen, in denen der Fortschritt früher zu beobachten ist. Besonders in deutschen Großstädten wie etwa Frankfurt ist die Nachfrage nach privaten Dienstleistungen von Zahnmedizinern besonders stark. Frankfurt ist als finanzstarkes Pflaster auch prädestiniert dafür, dass man solche Techniken anbieten kann. Giftstoffe im Körper durch fehlerhafte Zahnbehandlung oder die Verwendung von giftigen Stoffen sind Fehl am Platz.
Frankfurt als guter Standort für Zahnärzte
Wird das Material nicht rechtzeitig entfernt oder gegen neues Füllmaterial ausgetauscht, besteht die Gefahr, dass es im Mundbereich entweichen und über die Blutbahn Schäden an Organen anrichten kann. Frankfurt ist immer schon ein gutes Pflaster für Zahnärzte gewesen. Dies merkt man auch stark an anderen Dienstleistungen, wie zum Beispiel der Kieferorthopädie Frankfurt. Es ist zum Beispiel für Menschen, die in einem Beruf arbeiten, wo sehr stark kundenfrequentiert operiert wird sehr wichtig, diese Lücke im wahrsten Sinne des Wortes zu füllen. Schiefe Zahnlagen oder gar Zahnlücken sind daher ein unentschuldbares Manko dem entschieden entgegenzuwirken ist. Niemand möchte Zahnspangen tragen, aber wir akzeptieren, dass es ein notwendiges Übel ist, ein gesünderes, geraderes Lächeln zu erhalten. Deshalb ist eine beschleunigte Kieferorthopädie eine so attraktive Option. Der Vorteil einer Kieferorthopädie liegt darin, dass die Behandlung beschleunigt erfolgen kann und das Ergebnis schnell sichtbare Erfolge zeigen kann. Dies betrifft insbesondere die Methoden zur Beschleunigung des Aufrichtens Ihrer Zähne.
Alternative Produkte in Anwendung
Es wurde bereits darauf verwiesen, dass in Frankfurt viele Privatärzte ihre Ordinationen eröffnen. Der Grund liegt in der hohen Dichte an zahlungskräftigem Patienten, die für eine Behandlung tiefer in die Tasche greifen können. Sie investieren zum Beispiel mehr Geld in die Neupositionierung der Zähne. Der Schlüssel zum Erfolg sind meist neue Technologie, die den Zahnbewegungsprozess erleichtern können. Dazu braucht es aber auch Investitionen seitens der Zahnärzte, die diese nur dann durchführen, wenn eine entsprechend zahlungskräftige Klientel vorhanden ist.
Foto: iStockphoto / Postinfo: SH
Skijöring: Mit Hund und Skiern auf der Loipe
Fallen die ersten Schneeflocken freut sich auch Bello. Sportbegeisterte Hundehalter können die Freude am Schnee und den Bewegungsdrang ihrer Vierbeiner mit einer immer beliebter werdenden Wintersportart kombinieren: dem Skijöring.
„Skijöring kommt ursprünglich aus Skandinavien und kann mit jedem Hund ausgeübt werden, der zieh- und lauffreudig ist“, sagt Werner Schaub vom Verband deutscher Schlittenhunde Sportvereine und selbst seit 30 Jahren begeisterter Skijörer.
Kondition ist gefragt – bei Hund und Mensch
Der Hundehalter ist beim Skijöring auf Skating-Skiern unterwegs und über eine elastische Leine mit seinem Hund, der wie beim Schlittensport ein Zuggeschirr trägt, verbunden. „Wie bei allen Sportarten ist eine gewisse Kondition bei Hund und Mensch vorausgesetzt. Wichtig sind auch Grundkenntnisse im Skaten und ein gutes Gleichgewichtsgefühl“, erklärt Schaub.
Oberstes Gebot beim Skijöring: Niemals den Hund überholen, maximal darf sich der Halter auf Kopfhöhe des Tieres bewegen. Von hinten gibt er seinem Tier Befehle, wie „vorwärts“, „links abbiegen“, „rechts“, „stopp“. „Es ist wichtig einen Hund zu haben, der auf Befehle gut hört“, erklärt der Experte. Zu Beginn ist es ratsam, sich langsam zu bewegen, damit der Hund lernt, Hindernisse wie Bäume, Sträucher, Gräben und Bäche, zu umgehen.
Im Unterschied zum klassischen Hunderennen mit Windhunden sind hier also Tier und Mensch gleichermaßen gefordert. Und während Windhundrennen auf Rennbahnen durchgeführt werden und dabei die Tiere hinter einer künstlichen Beute herlaufen und somit die Jagd simulieren, steht beim Skijöring mit Hunden alleine der Bewegungsdrang und der Spaß in der freien Natur im Vordergrund.
»Probleme mit entzündeten Hundpfoten?«
Skijöring kann mit bis zu drei Hunden ausgeübt werden. Für kleine Hunde unter 16 Kilogramm eignet sich Skijöring weniger, da sie kaum den Skifahrer bewegen können. Hunderassen wie Setter, Hütehunde sowie nördliche Hunderassen wie Siberian und Alaskan Husky, Malamut oder Samojede mögen Skijöring besonders. Aber auch allen anderen energetischen Hunderassen wie Golden Retriever, Riesenschnauzer, Labrador und Mischlingen kann Skijöring Spaß machen.
Mit kurzen Strecken sollte der Hund langsam an die Sportart herangeführt werden. Kleine Leckerlies eignen sich gut zur Belohnung. Später, bei längeren Touren bis zu zwölf Kilometer, sollten Besitzer stets Wasser dabei haben, damit der Hund vor Durst nicht Schnee frisst.
Solange es noch keinen Schnee gibt, kann man auch auf unbefestigten Feld- und Waldstraßen trainieren.
Skijöring and Dog Mushing Event in Norwegen
„Wir trainieren die Hunde beispielsweise mit einem Mountainbike, auch Bikejöring genannt, dem Dogscooter, einer Art Hunderoller, oder zu Fuß, Canicross genannt“, erklärt Schaub. Die drei genannten „Sportarten“ sind die Off-Snow-Alternativen für ein bis zwei Hunde. „Wir selbst trainieren uns mit Inlinern oder Skirollern, aber ohne Hund davor!“, gibt Schaub den Tipp.
Hat es dann endlich geschneit, geht es auf die Skatingloipe. Die beste Trainingszeit ist, wenn auf der Loipe nicht so viel los ist. Am besten eignet sich eine Hundeloipe. „Die ist auch nicht so lang und die Vierbeiner können sie gut bewältigen“, sagt Schaub.
Tipp: Auf Pfotenpflege nicht vergessen
Viele Menschen kennen es von sich selbst: Im Winter sind die Hände oft spröde, manchmal auch rissig. Dem Hund geht es nicht anders. Zumal er ja bei Kälte auf mit Eis, Schnee und Salz bedeckten Wegen quasi „barfuß“ läuft. Rauer Teer oder Rollsplitt machen den Pfoten ohnehin ganzjährig zu schaffen. Damit der beste Freund des Menschen den Winter dennoch unbeschwert genießen kann, ist die richtige Pflege der Pfoten das A & O.
Da manche Hunde an den „Füßen“ kitzelig sind, lassen sie sich nicht gern dort anfassen und ziehen die Pfoten immer wieder weg. „Mit ein wenig Übung und Geduld kann man dem Hund beibringen stillzuhalten. Am besten fängt man schon im Welpenalter mit dem Training an und fördert durch Leckerchen die Bereitschaft des Hundes zur Körperpflege“, so die Tierärztin Dr. Heidi Bernauer-Münz.
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Erste Hilfe bei Vergiftung des Hundes
Immer wieder kommt es vor, das Haustiere in Deutschland qualvoll an den Folgen eines Giftköders sterben. Nahezu täglich wird auf giftwarnung.info von einer Attacke mit Giftködern berichtet. Giftköder gehören zu den größten Gefahren während der Gassirunde.
Ist das eigene Haustier betroffen, ist schnelle Hilfe für den Vierbeiner erforderlich. In vielen Fällen können die Folgen einer Vergiftung durch eine schnelle und kompetente Erste Hilfe abgemindert werden. Wie sich Tierhalter korrekt verhalten, offenbart dieser Ratgeber.
Eine Vergiftung erkennen
Beim Spaziergang mit dem Hund erkennen Besitzer nicht umgehend, ob das Tier einen Giftköder frisst. Bei frei laufenden Hunden ist es fast unmöglich, den Vierbeiner durchgehend im Auge zu behalten. Bei frei laufenden Katzen ist es gänzlich unmöglich. Es ist daher gut zu wissen, welche Symptome ein Haustier bei einer Vergiftung zeigt.
Mögliche Symptome einer Vergiftung sind:
- Durchfall und Erbrechen
- Erhöhter Speichelfluss
- Krämpfe
- Schwäche und Koma
- Atem- und Bewegungsbeschwerden
- Blasses Zahnfleisch
- Gerötete oder vereiterte Augen
Nicht alle der genannten Symptome sind zwangsläufig auf eine Vergiftung zurückzuführen. Sie können jedoch sichere Anzeichen einer Vergiftung oder sonstigen Erkrankung des Tieres sein. Eine unmittelbare Untersuchung durch einen Tierarzt ist erforderlich. Wo sich der nächste Tierarzt befindet, offenbart die Tierarztsuche für Deutschland, Österreich und Schweiz auf TierarztBLOG.com.
Untersuchung beim Tierarzt
Besteht der direkte Verdacht einer Vergiftung des Tieres, muss der nächste Weg direkt zum Tierarzt führen. Manche Tiere werden unruhig und verängstigt, zur Sicherheit sind sie anzuleinen. Falls möglich, ist eine Probe des Erbrochenen oder des Tierkots mitzuführen. Der Tierarzt kann die Proben untersuchen und die Quelle der Vergiftung feststellen. Ist der Giftköder noch vorhanden, ist dieser für eine Untersuchung und der späteren Anzeige bei der Polizei ebenfalls mitzuführen. Nach einer ersten Untersuchung leitet der Tierarzt umgehend Notfallmaßnahmen zum Schutz des Tieres ein. In den meisten Fällen wird dem Hund oder der Katze ein Brechmittel verabreicht und ein kontrolliertes Erbrechen ausgelöst. Zur Stärkung erhält das geschwächte Tier anschließend eine Infusion mit Elektrolyte.
»Probleme mit dem Vierbeiner?«
Die nächsten Schritte
Bei den meisten Tierhaltern sitzt der Schreck nach einer Vergiftung tief. Ist er überwunden und das Tier auf dem Weg der Besserung, sind weitere Maßnahmen einzuleiten. Das geschwächte Tier benötigt in den ersten Tagen nach der Vergiftung Nahrung, die den Magen- und Darmtrakt schont. Eine breite Auswahl bietet der Anbieter Fuetternundfit, der von Tierärzten empfohlen wird. Das Angebot umfasst Produkte von über 140 Herstellern für Hunde, Katzen und andere Haustiere.
Liegt eine offensichtliche Vergiftung durch einen Tierhasser vor, ist der Fall auf der Giftwarnkarte einzutragen. Bequem ist das mit der Giftwarnkarte App möglich. Zudem ist der Fall der Polizei zu melden. Die Aufgabe einer Anzeige erfolgt bei der nächsten Polizeidienststelle am Wohn- oder Tatort. In einigen Bundesländern ist es inzwischen möglich, eine Anzeige online aufzugeben. Informationen dazu bietet das Offizielle Portal der deutschen Polizei.
Finanzieller Schutz
Die Tierarztkosten erreichen bei Maßnahmen infolge einer Vergiftung einen hohen dreistelligen Bereich. Für manche Tierbesitzer ist eine finanzielle Schmerzgrenze schnell erreicht. Die Genesung des Tieres sollte an den Kosten für den Tierarzt nicht scheitern. Mit einer entsprechenden Tierversicherung sind Besitzer finanziell abgesichert. Die Tierschutzversicherung übernimmt die Kosten bei Unfällen oder einer Vergiftung mit einem Köder. Der Umfang der Versicherung ist jedenfalls vor dem Abschluss zu prüfen.
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